Was zu Ihnen passen muss
Bezahlbare Beiträge, Zugriffsmöglichkeiten, gewünschte Rentenzahlung und der Umgang mit Anlagerisiken.
Wie möchten Sie später leben – und welcher finanzielle Spielraum soll dafür bleiben? Wir bringen Ihre Vorstellungen und Ihre bestehende Vorsorge zusammen.
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01 · Zuerst das Gesamtbild
Oft wirken mehrere Versorgungssysteme zusammen. Bevor Sie neu vorsorgen, lohnt sich der Blick auf das, was bereits vorhanden ist.
Für viele Angestellte bildet die gesetzliche Rente die Basis. Die laufenden Beiträge finanzieren im Umlageverfahren die laufenden Renten. Ihre eigenen Ansprüche ergeben sich unter anderem aus versichertem Einkommen und Versicherungszeiten.
Das offizielle Portal bündelt Angaben teilnehmender Anbieter. Nicht jede Versorgung ist enthalten; ergänzen Sie fehlende Standmitteilungen. Ihre Unterlagen bleiben bei Ihnen – auf dieser Website werden sie nicht abgefragt.
Prüfen Sie im Versicherungsverlauf auch Ausbildungs-, Kindererziehungs- und Pflegezeiten. Nicht alle Zeiten werden automatisch vollständig erfasst. Fehlende Angaben können Ihre Rentenberechnung beeinflussen; eine Kontenklärung bei der Rentenversicherung hilft, Lücken zu schließen.
Versicherungskonto bei der DRV prüfen ↗Für ab 1964 Geborene liegt die Regelaltersgrenze bei 67 Jahren. Eine Altersrente für langjährig Versicherte ist nach 35 Versicherungsjahren ab 63 möglich, mit dauerhaft 0,3 % Abschlag je vorgezogenem Monat – maximal 14,4 %.
Nach 45 anrechenbaren Versicherungsjahren kann für diese Jahrgänge die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab 65 ohne Abschläge möglich sein. Diese Rentenart lässt sich nicht noch früher mit Abschlägen beziehen. Welche Zeiten zählen und welcher Beginn für Sie gilt, prüft die Rentenversicherung.
Für Ihre Planung zählt außerdem: Wer früher aufhört zu arbeiten, muss gegebenenfalls die Zeit bis zum Rentenbeginn finanzieren und baut weniger weitere Ansprüche auf. Ein frei gewähltes Ruhestandsalter ist noch kein gesetzlicher Rentenbeginn.
Rentenarten und Voraussetzungen nachlesen ↗02 · Ihren Bedarf einordnen
Ordnen Sie Ihre erwarteten monatlichen Einnahmen den Bausteinen zu. Verwenden Sie eigene Schätzungen nach Abzügen und in heutiger Kaufkraft. Unbekannte Beträge können Sie zunächst als Beispiel durchspielen.
Alle Startwerte sind Beispiele. Gesetzliche Ansprüche werden hier nicht aus Ihrem Gehalt hochgerechnet.
In heutigen Preisen: Wohnen, Alltag, Gesundheit und Freizeit. Das Budget beschreibt, was Sie später zur Verfügung haben möchten.
Eigene Nettoschätzung in heutiger Kaufkraft. Die Renteninformation zeigt Bruttowerte, die nicht unverändert übernommen werden dürfen.
Erwartete monatliche Zahlung nach persönlichen Abzügen, in heutiger Kaufkraft. Falls nicht vorhanden: 0 €.
Zum Beispiel eine private Rente oder geplante Nettoentnahmen. Keine Kapitalstände addieren, keine Einnahmen doppelt zählen; Entnahmen sind nicht automatisch lebenslang gesichert.
Rechnerisch noch offen
700 €pro Monat · in heutiger KaufkraftDieser Betrag bleibt zwischen Ihrem Budget und den drei Einnahmebausteinen offen. Er ist keine empfohlene Sparrate und keine Prognose Ihrer tatsächlichen Rentenlücke.
Ihre Werte werden ausschließlich im Browser verarbeitet, nicht gespeichert und nicht versendet.
Budget minus gesetzliche oder berufsständische, betriebliche und private Monatseinnahmen, mindestens 0 €. Der Rechner prüft keine Ansprüche und zieht keine Steuern oder Sozialabgaben ab. Alle Beträge müssen bereits als Nettoschätzungen in heutiger Kaufkraft vorliegen. Die Einordnung ist keine individuelle Finanzberatung.
Die Renteninformation unterscheidet bereits erworbene Ansprüche von einer Hochrechnung bis zur Regelaltersgrenze. Die Hochrechnung unterstellt weitere Beiträge wie im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Sie ist nicht garantiert. Beide Werte sind brutto. Änderungen im Berufsleben, Abzüge und die künftige Kaufkraft müssen Sie gesondert berücksichtigen.
Hier werden keine künftigen Rentenanpassungen, Anlageerträge, Kosten, Inflation oder Entnahmedauern berechnet. Fehlt Ihnen eine belastbare Nettoschätzung, spielen Sie ein Beispiel durch und bringen Sie die Standmitteilungen zur Beratung mit.
03 · Das Produkt verstehen
Eine private Rentenversicherung kann ab dem vereinbarten Rentenbeginn eine lebenslange monatliche Zahlung ermöglichen. Je nach Vertrag sind auch Kapitalauszahlungen vorgesehen. Dafür zahlen Sie Beiträge oder einen Einmalbetrag ein.
Bei fondsgebundenen Varianten hängt die Entwicklung auch von den gewählten Anlagen ab. Chancen stehen Wertschwankungen und Verlustrisiken gegenüber. Garantien, Kosten und Flexibilität unterscheiden sich von Vertrag zu Vertrag.
Bezahlbare Beiträge, Zugriffsmöglichkeiten, gewünschte Rentenzahlung und der Umgang mit Anlagerisiken.
Kosten und ihre Wirkung, garantierte und unverbindliche Leistungen sowie Nachteile eines möglichen Wechsels.
04 · Ihre Fragen
Nein. Das Rentenniveau vergleicht eine standardisierte Rente nach 45 Beitragsjahren mit Durchschnittsverdienst mit dem durchschnittlichen Einkommen. Es ist keine persönliche Ersatzquote für Ihr letztes Gehalt. Maßgeblich sind Ihre eigenen Versicherungszeiten und Ansprüche.
Ein gleicher Eurobetrag kann später weniger kaufen. Beispiel: 2.000 € in 20 Jahren hätten bei durchgehend 2 % jährlicher Inflation rechnerisch eine heutige Kaufkraft von rund 1.346 €. Das ist eine frei gewählte Rechenannahme, keine Inflationsprognose. Deshalb müssen Budget und Einnahmen auf derselben Preisbasis verglichen werden.
Das hängt unter anderem davon ab, wie wichtig Ihnen lebenslange Zahlungen, der Zugriff auf Ihr Kapital und die Weitergabe von Vermögen sind. Wir betrachten vorhandene Verträge, Kosten, Anlagerisiken und Alternativen. Eine Versicherung ist nicht automatisch für jedes Sparziel die passende Lösung.
Zuerst klären wir, welche gesetzliche oder berufsständische Versorgung tatsächlich besteht. Private Rücklagen, betriebliche Liquidität und langfristige Vorsorge erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Sie sollten deshalb nicht mehrfach für dieselbe Planung angesetzt werden.
Hilfreich sind Ihre aktuelle Renteninformation, Standmitteilungen bestehender Verträge und eine grobe Vorstellung Ihrer späteren Ausgaben. Zum ersten Kennenlernen genügt Ihre wichtigste Frage; sensible Unterlagen brauchen Sie hier nicht einzugeben.
Persönlich vorbereitet
Wählen Sie aus, was Sie klären möchten. Ihre persönliche Liste können Sie anschließend kopieren und zum Gespräch mitbringen.
Der nächste Schritt
Im kostenfreien Online-Erstgespräch nehmen wir uns 45–60 Minuten für Ihre Ausgangslage und Ihre Fragen. Danach entscheiden wir gemeinsam, ob und wie wir künftig zusammenarbeiten.